Faustball ist seine Passion: Nima Namakchian kommt aus dem Iran und hat seine neue Leidenschaft im Faustball entdeckt – einer Sportart, die beinahe ausgestorben wäre.

Geschichte

Schon die Römer haben Faustball gespielt. UrsprĂĽnglich kommt der RĂĽckschlag-Sport also aus dem heutigen Italien. Heute zählen Ă–sterreich, die Schweiz, Brasilien, Argentinien und Deutschland zu den Topnationen. Trotzdem steckt der deutsche Faustball in der Krise – inklusive rĂĽckläufiger Mitgliederzahlen.

Faustball in Hamburg

Ähnlich sah es auch in Hamburg aus. Früher haben die Faustballer vom Eimsbütteler Turnverband (ETV) auf Bundesliganiveau gespielt. Auf internationaler Ebene erkämpfte Vereinsmitglied Claus Ehlbeck 1979 sogar den Weltmeistertitel. Knapp 30 Jahre später ist die Faustball-Abteilung erheblich geschrumpft, fast verschwunden. Erst Ehlbecks Einsatz im Flüchtlingssport bringt neuen Aufschwung.

Das ETV-Refugees-Team

Mittlerweile hat der ETV drei Mannschaften, eine kann sich schon zum zweiten mal Hamburger Meister nennen. Viele Mitglieder kommen ursprünglich aus dem Iran. Sie sind nicht nur Spieler, sondern haben sich auch zu Trainern und Schiedsrichtern ausbilden lassen. Die nächsten großen Projekte der ETV-Faustballabteilung sind die Deutsche Seniorenmeisterschaft und der Drei-Nationen-Cup zwischen Dänemark, Belgien und dem Refugees-Team. Beide Turniere finden am 14. und 15. September 2019 in Hamburg statt.

Mehr über das Comeback des Faustballs in Hamburg hört ihr in unserer Sendung.

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