So ein Weichei! Unser Kollege Keno hat panische Angst vor HUNDEN!! Noch nie in seinem Leben hat er einen Hund gestreichelt, geschweige denn gefüttert. Schon allein der Anblick bereitet ihm schwitzige Hände und Magengrummeln.

Aber er will seine Angst überwinden:

Wir haben zuvor mit der Hamburger Psychologin A.D. über Ängste gesprochen:

Viele Menschen haben eine Phobie entwickelt, zum Beispiel vor Hunden. Wo kommt diese starke Angst her?

Psychologin A.G.: Da gibt es unterschiedliche Gründe. Aber eine der verbreitetsten ist, dass man eine traumatische Erfahrung gemacht hat. Dass man zum Beispiel als kleines Kind von einem Hund gejagt oder gebissen wurde. Und diese Erfahrung setzt sich dann fest.

Warum hält sich so eine Angstphobie so viele Jahre?

Einmal ist es etwas, was wir gar nicht unbedingt begreifen. Es ist eine emotionale Reaktion, die uns prägt und wo wir uns festlegen. Dass zum Beispiel Hunde gefährlich sind. Und dann kommt schon bei dem Anblick eines Hundes diese Erfahrung wie ein Flashback zurück. Die Erfahrung ist in mir programmiert und ruft sofort eine Abwehr- oder Schreckreaktion bei mir hervor. Das kann sich körperlich durch Schwitzen oder Herzrasen äußern. Durch diese körperliche Reaktion hält sich die Angst langfristig.

Unser Radiovolontär Keno versucht sich zu therapieren, indem er sich mit einem Chihuahua anfreundet. Ist das ein sinnvoller Weg, um seine Angst loszuwerden?

An sich ist es eine gute Idee, sich mit dem Objekt seiner Angst auseinanderzusetzen. Hilfreich ist, das sehr langsam zu tun und in Gedanken damit anzufangen. Dann kann man sich vorstellen, dass man einem Hund auf der Straße begegnet, der dann langsam näher kommt. Sobald dann wieder Angstreaktionen kommen, sollte erstmal wieder runterfahren, sich beruhigen und Entspannungsübungen machen. Wenn man die Begegnung mental verarbeitet hat, dann vielleicht mit Bildern, Fotos. Und dann zuletzt mit einem echten Tier, das aus der Distanz langsam genähert wird.


Ob es Keno gelungen ist, seine Angst zu überwinden, seht bzw. hört ihr hier:

Die unfassbar niedliche Berti gehört übrigens Linn. Und Linn betreibt daneben noch einen unfassbar guten Food-Blog:

Linns Live Food
(vegan, ohne Hund)

Diese Seite teilen
FacebooktwittermailFacebooktwittermail